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SEA/Google Ads28. Juli 202616 min Lesezeit

SEA & Google Ads Trends 2026: KI-Integration und PMax-Optimierung im Fokus

Der Report analysiert die tiefe KI-Integration in Google Ads sowie neue PMax-Steuerungsoptionen und liefert strategische Insights für das Jahr 2026. Er bietet Marketing-Agenturen konkrete Best Practices für den Umgang mit automatisierten Geboten und neuen Budget-Dynamiken.

Executive Summary

Dieser Fachartikel beleuchtet die tiefgreifende Transformation von SEA und Google Ads im Juli 2026, die durch eine verstärkte KI-Integration und neue strategische Steuerungsmöglichkeiten geprägt ist [1-3]. Die Relevanz ergibt sich aus kritischen System-Updates zur Gebotssteuerung, die budgetlimitierte Kampagnen aggressiver in Richtung ihrer Zielvorgaben drängen und ohne präventive Audits die Kosten massiv steigern können [1, 4]. Als Kern-Erkenntnis zeigt sich, dass der Erfolg im Performance Marketing zunehmend von der Balance zwischen Automatisierung durch AI Max und granularer Kontrolle, beispielsweise via Household Income Exclusions oder dem neuen Google Ads Editor 2.13, abhängt [3, 5-8]. Parallel dazu müssen Agenturen ihre Strategien durch die Einbindung von ChatGPT Ads diversifizieren und neue Sicherheitsstandards wie die Passkey-Pflicht für APIs adaptieren [2, 7, 9].

Überblick & Trends

Die SEA-Landschaft im Juli 2026 markiert einen Wendepunkt, an dem die reine Verwaltung von Keywords endgültig einer übergeordneten Steuerung von KI-Systemen gewichen ist. Während Google seine Vormachtstellung durch massive Infrastruktur-Investitionen untermauert – was im zweiten Quartal 2026 zu einem negativen freien Cashflow von 5,85 Milliarden US-Dollar führte Alphabet Q2 Earnings Show $5.85 Billion Negative Free Cash Flow – verschärft sich der Wettbewerb durch neue Player wie OpenAI massiv.

1. Granulare Kontrolle in der Ära der Automatisierung

Ein dominantes Thema ist das Spannungsfeld zwischen Vollautomatisierung und menschlicher Kontrolle. In Performance Max (PMax) Kampagnen hat Google nun eine lang geforderte Funktion eingeführt: Ausschlüsse basierend auf dem Haushaltseinkommen auf Kampagnenebene Household income exclusions spotted in Performance Max campaigns. Dies ermöglicht es Werbetreibenden, trotz der Black-Box-Natur von PMax, Zielgruppen mit geringerer Kaufkraft gezielt auszuschließen und so den ROAS zu schützen Google Ads Household Income Exclusions For PMax.

Parallel dazu gewinnt "AI Max" an Bedeutung. Diese KI-gestützte Kampagnenform wird aktuell massiv auf Shopping-Anzeigen ausgeweitet Google Ads AI Max For Shopping Campaigns Expands. Mit der neuen Version 2.13 des Google Ads Editors erhalten Marketer nun native Unterstützung für Funktionen wie Text-Anpassungen und die Erweiterung der finalen URL innerhalb dieser Kampagnen, was die Flexibilität bei der automatisierten Ausspielung erhöht Google Ads Editor 2.13 brings AI Max support to Shopping campaigns.

2. ChatGPT Ads: Der neue Serious Contender

OpenAI hat sein Werbeangebot für ChatGPT im Juli 2026 professionalisiert und direkt auf die Schwächen klassischer Suchanzeigen ausgerichtet. Mit der Einführung von Conversion-Bidding, geografischen Ausschlüssen und Bulk-Management-Tools bietet ChatGPT Ads nun Funktionen, die bisher Google Ads vorbehalten waren ChatGPT Ads adds conversion bidding, geo exclusions and bulk campaign tools. Besonders spannend für den E-Commerce sind die neuen Produkt-Anzeigenformate, die direkt in den KI-Dialog integriert werden ChatGPT Ads Manager Budget Changes, New Features, API & Ad Formats.

3. KI-gestützte Optimierung und technische Sicherheit

Google setzt KI nun auch zur Selbstoptimierung des Setups ein. Im Conversion-Summary-Dashboard erscheinen proaktiv Vorschläge zur Verbesserung der Messgenauigkeit, die explizit als "Recommended by Google AI" gekennzeichnet sind Google Ads Recommended By Google Al In Conversion Summaries. Gleichzeitig steigen die Sicherheitsanforderungen: Für die Nutzung der Google Ads API ist die Authentifizierung via Passkeys nun zwingend erforderlich Google makes passkeys mandatory for Google Ads API users.

Ein wichtiger Termin für E-Commerce-Unternehmen ist der 17. August 2026: Ein Update für Target CPA und Target ROAS Gebotsstrategien wird Kampagnen mit begrenztem Budget aggressiver in Richtung ihrer Zielwerte drängen, was ohne manuelle Prüfung zu steigenden Kosten führen kann Google Ads’ Target-Based Bidding Update For Ecommerce.

4. Strategie und Creatives als Erfolgsfaktor

Da technische Aspekte wie Gebote und Platzierungen zunehmend von der KI übernommen werden, verschiebt sich der Fokus der Experten auf die Creative-Qualität und die übergeordnete Strategie KI im Social Advertising: Warum Creatives und Strategie wichtiger werden. Dies gilt insbesondere für Video-Formate (z.B. auf YouTube), bei denen eine menschliche Kontrolle über KI-generierte Inhalte essenziell ist, um Richtlinienkonformität sicherzustellen AI Video After Sora: 3 Updates You Should Make Before You Publish.

Was bedeutet das für Agenturen?

Agenturen müssen sich von der Rolle des "Kampagnen-Setters" hin zum "KI-Strategen" entwickeln, der den Output der Algorithmen auditiert und mit hochwertigen Creatives füttert. Die Integration neuer Kanäle wie ChatGPT Ads wird zur Pflichtaufgabe, um die Diversifizierung der Traffic-Quellen sicherzustellen. Zudem wird technisches Know-how in Bereichen wie API-Sicherheit und serverseitigem Tracking zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Daten & Statistiken

Der SEA-Markt im Jahr 2026 ist von einer tiefgreifenden Transformation geprägt, die sich in den aktuellen Bilanzen der Tech-Giganten und signifikanten technischen Updates widerspiegelt. Die finanzielle Lage von Alphabet im zweiten Quartal 2026 verdeutlicht den enormen Investitionsdruck: Das Unternehmen erzielte zwar einen Umsatz von 120 Milliarden US-Dollar, verzeichnete jedoch einen negativen freien Cashflow von 5,85 Milliarden US-Dollar [Alphabet Q2 Earnings]. Dieser Rückgang ist primär auf die massiven Ausgaben für die KI-Infrastruktur zurückzuführen [Google’s Q2 Revenue]. Gleichzeitig kühlt sich das jahrelange rasante Wachstum im Search-Bereich spürbar ab [Search Growth Slows].

Zusätzlich gerät Google regulatorisch unter Druck: Die EU-Kommission verhängte im Juli 2026 eine Strafe in Höhe von 890 Millionen Euro wegen des Missbrauchs der Marktmacht im Play Store und der Suche gemäß dem Digital Markets Act (DMA) [EU DMA Fine].

Strategische Automatisierung: Google Ads Updates 2026

Für Werbetreibende markiert der 17. August 2026 ein wichtiges Datum. Ein Update der Target-Based Bidding-Strategien führt dazu, dass Kampagnen mit begrenztem Budget, die "Target CPA" oder "Target ROAS" nutzen, aggressiver in Richtung ihrer Zielwerte gesteuert werden. Dies birgt für Agenturen das Risiko unkontrolliert steigender Kosten, sofern diese Kampagnen nicht vorab auditiert werden [Google Ads Bidding Update].

Weitere technische Neuerungen für das Kampagnen-Management:

  • Performance Max (PMax): In PMax-Kampagnen wurden neue Ausschlüsse für das Haushaltseinkommen auf Kampagnenebene gesichtet, was eine deutlich präzisere Zielgruppensteuerung ermöglicht [PMax Income Exclusions].
  • AI Max für Shopping: Google rollt derzeit weltweit eine Closed Beta von AI Max für Shopping-Kampagnen aus. Diese umfasst Funktionen wie KI-basierte Textanpassungen und finale URL-Erweiterungen [AI Max Shopping].
  • Google Ads Editor 2.13: Die neue Version des Desktop-Tools bietet 17 neue Funktionen, inklusive verbessertem Support für Demand Gen und der Integration von AI Max Features [Google Ads Editor 2.13].

Nutzerverhalten und AI-Traffic

Die Integration von KI in die Suche verändert, wie Nutzer konvertieren. Laut Google sendet die KI-Suche zwar weiterhin Milliarden von Klicks an Publisher [Google AI Clicks], doch die Qualität des Traffics hat sich verschoben: Nutzer, die über KI-Systeme auf Websites gelangen, gelten als doppelt so engagiert (engaged) im Vergleich zu herkömmlichem Traffic [AI Traffic Engagement].

Besonders relevant für den deutschen Markt: Eine YouGov-Analyse zeigt, dass KI-Assistenten in Deutschland bereits Platz zwei bei der allgemeinen Informationssuche einnehmen [AI Assistants Deutschland]. Dabei zeigt eine Untersuchung von 250.000 KI-Antworten (u.a. von ChatGPT und Perplexity), dass Plattformen wie YouTube und Reddit häufiger als Primärquellen zitiert werden als klassische Nachrichtenmedien [KI-Quellen Studie].

Wettbewerb: Der Ausbau von ChatGPT Ads

Im Schatten von Google etabliert sich OpenAI als ernsthafter SEA-Konkurrent. Der ChatGPT Ads Manager wurde massiv aufgerüstet und bietet nun Funktionen, die Agenturen aus dem Google-Kosmos kennen:

  • Einführung von Conversion-Bidding und detaillierten Geo-Ausschlüssen [ChatGPT Ads Updates].
  • Optimierte Tools für das Budget-Pacing und neue API-Schnittstellen für automatisierte Gebote [ChatGPT Ads Manager].

Was bedeutet das für Agenturen?

Agenturen müssen bis zum 17. August alle budgetlimitierten Google-Kampagnen mit Zielwert-Gebotsstrategien prüfen, um Kostenexplosionen zu vermeiden. Gleichzeitig sollten PMax-Strategien durch die neuen Einkommens-Exclusions verfeinert und ChatGPT Ads als ernsthafte Performance-Alternative für das Portfolio evaluiert werden. Da Googles Klick-Statistiken in der KI-Suche teils als schwer verifizierbar gelten, bleibt das Tracking eigener First-Party-Daten zur Validierung des Engagements unerlässlich.

Best Practices für Agenturen

Im Jahr 2026 hat sich das Rollenbild von Marketing-Agenturen grundlegend gewandelt: Weg vom reinen Kampagnen-Management, hin zur strategischen Steuerung hochautomatisierter Systeme. Um in diesem Umfeld erfolgreich zu bestehen, müssen Agenturen sowohl technische Präzision als auch neue methodische Frameworks adaptieren.

Technische Exzellenz und Automatisierung

Eine der kritischsten kurzfristigen Aufgaben für SEA-Teams ist die Vorbereitung auf das Google Ads Update am 17. August 2026. Dieses Update zwingt budgetbeschränkte Kampagnen mit Target-CPA- oder Target-ROAS-Gebotsstrategien stärker dazu, ihre Zielvorgaben zu erreichen, was ohne proaktive Audits und Anpassungen zu sprunghaft ansteigenden Kosten führen kann Google Ads’ Target-Based Bidding Update For Ecommerce.

Parallel dazu bietet die Verfeinerung von Performance Max (PMax) neue Hebel: Agenturen sollten die nun verfügbaren Ausschlüsse für Haushaltseinkommen auf Kampagnenebene nutzen, um Streuverluste in automatisierten Kampagnen zu minimieren, während die KI weiterhin die Gebotsoptimierung übernimmt Household income exclusions spotted in Performance Max campaigns. Für die effiziente Verwaltung dieser Kampagnen ist der Einsatz der Google Ads Editor Version 2.13 unerlässlich, da diese nun erweiterten Support für AI Max in Shopping-Kampagnen und verbesserte Demand Gen Funktionen bietet Google Ads Editor Version 2.13 Is Now Available.

Strategische Differenzierung und Plattform-Diversifizierung

Da technische Prozesse zunehmend von KI übernommen werden, rücken Creatives und die übergeordnete Strategie als entscheidende Differenzierungsmerkmale in den Fokus KI im Social Advertising: Warum Creatives und Strategie wichtiger werden. Erfolgreiche Agenturen erweitern ihr Portfolio zudem über Google hinaus. ChatGPT Ads hat sich als ernstzunehmender Kanal etabliert und bietet mittlerweile professionelle Features wie Conversion-Bidding, geografische Ausschlüsse und Tools für Bulk-Kampagnen ChatGPT Ads adds conversion bidding, geo exclusions and bulk campaign tools. Um die Qualität der Assets vor dem Live-Gang sicherzustellen, sollten Agenturen im Microsoft-Kosmos den neuen Ad Preview Hub für Performance Max nutzen, um Creatives sicher mit Kunden zu teilen Microsoft Ads adds Ad Preview Hub to Performance Max.

Methodische Frameworks für die Agenturarbeit

Um Silos aufzubrechen und die Effizienz zu steigern, empfehlen sich drei zentrale Frameworks:

  1. SEO und PPC Alignment-Framework: Die organisatorische Verzahnung von SEO- und PPC-Teams durch gemeinsame Ziele und Datenaustausch ist essenziell, um die Präsenz auf den SERPs zu maximieren SEO and PPC alignment starts with your org chart.
  2. AI Entity Footprint Analyse: Agenturen müssen Methoden anwenden, um zu prüfen, wie KI-Systeme eine Marke wahrnehmen. Dieses Audit identifiziert Lücken in der Markenautorität und stellt sicher, dass die Marke in KI-generierten Antworten korrekt repräsentiert wird How to audit your AI entity footprint.
  3. 7-stufige Feedback-Loops für KI-Workflows: Zur kontinuierlichen Qualitätssteigerung sollten strukturierte Rückkopplungsschleifen implementiert werden, die Korrekturen direkt in bessere Recherche- und Planungsphasen für Anzeigeninhalte übersetzen 7 feedback loops for self-improving AI content workflows.

Zusätzlich müssen Sicherheitsaspekte wie die obligatorische Umstellung auf Passkeys für die Google Ads API Google makes passkeys mandatory for Google Ads API users sowie die Nutzung der "Recommended by Google AI"-Vorschläge im Conversion-Dashboard zum Standard-Repertoire gehören Google Ads Recommended By Google Al In Conversion Summaries.

Was bedeutet das für Agenturen?

Agenturen müssen sich von reinen "Klick-Optimierern" zu "AI-Strategen" entwickeln, die komplexe Frameworks zur KI-Markenautorität beherrschen. Der Fokus verschiebt sich zwingend auf die kreative Exzellenz und die plattformübergreifende Orchestrierung von Daten, während technische Updates wie bei den Target-Gebotsstrategien ein extrem hohes Maß an Wachsamkeit erfordern. Wer diese Transformation verschläft, verliert in einer automatisierten SEA-Welt seine Daseinsberechtigung.

Tools & Frameworks

Im Jahr 2026 ist die SEA-Landschaft untrennbar mit KI-gestützter Automatisierung und neuen Werbeplattformen jenseits der klassischen Suche verwoben. Um in diesem hochkompetitiven Umfeld effizient zu skalieren, müssen Advertiser auf ein spezifisches Set an Tools und strategischen Frameworks setzen.

Management & Optimierung: Effizienz durch KI-Integration

Der Google Ads Editor (Version 2.13) bleibt das zentrale Rückgrat für das Kampagnenmanagement. Als kostenloses Tool ermöglicht er die Offline-Bearbeitung komplexer Kontostrukturen und bietet in der neuesten Version entscheidende Unterstützung für AI Max im Bereich Shopping-Kampagnen sowie verbesserten Support für Demand Gen Google Ads Editor Version 2.13 Is Now Available, Google Ads Editor 2.13 brings AI Max support to Shopping campaigns.

Für E-Commerce-Unternehmen hat sich das Google Merchant Center zu einem KI-Hub weiterentwickelt. Mit Funktionen wie dem Merchant Advisor, KI-basierten Zusammenfassungen von Insights und automatisierten Suchvorschlägen direkt auf dem Dashboard können Händler ihre Produktdaten schneller an Marktveränderungen anpassen Google Merchant Center Gains More AI Features.

Advertiser, die plattformübergreifend agieren, profitieren zudem vom Ad Preview Hub von Microsoft Ads. Dieses Tool ist nun fest in Performance Max (PMax) integriert und erlaubt es, Creatives über verschiedene Platzierungen hinweg sicher in der Vorschau zu prüfen und mit Stakeholdern zu teilen, bevor die Kampagnen live gehen Microsoft Ads adds Ad Preview Hub to Performance Max. Technisch versierte Teams müssen zudem beachten, dass die Google Ads API nun zwingend Passkeys für die Authentifizierung neuer Nutzer vorschreibt, was die Sicherheit der Werbekonten erhöht Google makes passkeys mandatory for Google Ads API users.

Neue Plattformen und automatisierte Kampagnentypen

Ein signifikanter Trend in 2026 ist der Aufstieg von ChatGPT Ads. Der zugehörige ChatGPT Ads Manager bietet mittlerweile professionelle Features wie Conversion-Bidding, Geo-Exclusions, Bulk-Campaign-Tools und spezialisierte Produkt-Anzeigenformate ChatGPT Ads Manager Budget Changes, New Features, API & Ad Formats, ChatGPT Ads adds conversion bidding, geo exclusions and bulk campaign tools. Dies ermöglicht es Advertisern, Performance-Kampagnen direkt in der Konversationsumgebung zu skalieren.

Innerhalb des Google-Ökosystems gewinnt AI Max (teils noch in einer globalen Beta-Phase) an Bedeutung. Das Tool unterstützt Shopping-Kampagnen durch KI-generierte Textanpassungen und die automatische Erweiterung finaler URLs Google Ads AI Max For Shopping Campaigns Expands. Gleichzeitig wird die Kontrolle über automatisierte Formate wie Performance Max feingliedriger: Advertiser können nun gezielt Ausschlüsse basierend auf dem Haushaltseinkommen auf Kampagnenebene vornehmen, um Streuverluste zu minimieren Household income exclusions spotted in Performance Max campaigns, Google Ads Household Income Exclusions For PMax.

Strategische Frameworks: Synergie und Sichtbarkeit

Über die reinen Tools hinaus bestimmen zwei Frameworks den Erfolg in 2026:

  1. Generative Engine Optimization (GEO): Da KI-Antworten einen wachsenden Teil der Suchergebnisse ausmachen, ist GEO essenziell geworden. Es geht darum, die KI-Markenpräsenz zu analysieren und Inhalte so zu optimieren, dass sie als vertrauenswürdige Quellen in KI-Overviews zitiert werden Singapore’s Top 10 GEO Agencies in 2026, GEO-Analyse: So startest Du von null.
  2. SEO-PPC-Alignment: Das Aufbrechen von Datensilos zwischen SEO- und PPC-Teams ist heute ein Standard-Framework. Durch gemeinsame Ziele und den Austausch von Keyword-Daten wird die Effizienz auf den SERPs maximiert, anstatt in internen Konkurrenzkämpfen Ressourcen zu verschwenden SEO and PPC alignment starts with your org chart.

Zudem müssen Advertiser das Target-Based Bidding Update (ab 17. August) im Blick behalten. Google steuert budgetbeschränkte Kampagnen nun aggressiver in Richtung ihrer Target CPA oder Target ROAS Ziele, was ohne vorherige Budgetprüfung zu Kostensteigerungen führen kann Google Ads’ Target-Based Bidding Update For Ecommerce.

Was bedeutet das für Agenturen?

Agenturen müssen sich von reinen Kampagnen-Managern zu Experten für KI-Ökosysteme entwickeln, die sowohl klassische Google Ads als auch neue Plattformen wie ChatGPT Ads beherrschen. Der Fokus verschiebt sich weg von manuellen Gebotsanpassungen hin zur strategischen Steuerung von Automatisierungs-Tools und der Implementierung von GEO-Frameworks. Nur wer SEO- und PPC-Daten konsolidiert nutzt, wird die steigende Komplexität der SERPs profitabel meistern können.

Überraschende Findings

In der SEA-Landschaft des Jahres 2026 hat sich die Dynamik von der reinen Gebotsverwaltung hin zu einer komplexen Steuerung von KI-Systemen verschoben. Dabei zeigen aktuelle Analysen Entwicklungen, die gängigen Best Practices widersprechen und oft unter dem Radar von Marketing-Teams fliegen.

1. Die Budget-Falle bei automatisierten Geboten

Lange galt das Tagesbudget als die ultimative „Notbremse“ für die Kostenkontrolle. Doch ein für den 17. August geplantes Update von Google bricht mit dieser Logik: Kampagnen mit Target CPA oder Target ROAS, die durch ihr Budget limitiert sind, verhalten sich nun kontraintuitiv Google Ads’ Target-Based Bidding Update For Ecommerce. Anstatt die Ausspielung linear zu drosseln, drängt der Algorithmus diese Kampagnen aggressiver in Richtung der gesetzten Zielvorgaben Google Ads’ Target-Based Bidding Update For Ecommerce. Ohne proaktive Audits und Anpassungen der Zielwerte riskieren Werbetreibende hier sprunghaft ansteigende Kosten bei sinkender Effizienz Google Ads’ Target-Based Bidding Update For Ecommerce.

2. PMax: Die „Black Box“ öffnet sich für granulare Kontrolle

Obwohl Performance Max (PMax) oft als intransparent kritisiert wird, führt Google überraschend spezifische Kontrollmöglichkeiten ein, die das Ideal der Vollautomatisierung aufweichen. Erstmalig können nun gezielte Ausschlüsse für das Haushaltseinkommen auf Kampagnenebene vorgenommen werden, während die restliche Optimierung automatisiert bleibt Household income exclusions spotted in Performance Max campaigns, Google Ads Household Income Exclusions For PMax. Parallel dazu bringt der Google Ads Editor 2.13 Funktionen wie „AI Max“ in Shopping-Kampagnen, die KI-gestützte Textanpassungen und Erweiterungen der finalen URL ermöglichen Google Ads Editor 2.13 brings AI Max support to Shopping campaigns, Google Ads AI Max For Shopping Campaigns Expands.

3. Der „YouTube Gap“ und die Macht der KI-Zitate

Ein massiv unterschätzter Faktor ist der Einfluss von YouTube jenseits der reinen View-Zahlen. Kooperationen mit Creatoren beeinflussen heute direkt die AI Citations in den Antworten von Chatbots und KI-Suchmaschinen The AI Overviews YouTube Gap. Diese „Downstream-Effekte“ führen zu Conversions, die in herkömmlichen Dashboards oft nicht der ursprünglichen Video-Anzeige zugeordnet werden können The AI Overviews YouTube Gap. YouTube wird damit zu einer strategischen Säule für die Sichtbarkeit in KI-Antworten The AI Overviews YouTube Gap.

4. ChatGPT Ads: Der heimliche Konkurrent

Während viele Agenturen noch ausschließlich auf Google fixiert sind, hat OpenAI seine Werbeplattform massiv ausgebaut. Der ChatGPT Ads Manager bietet mittlerweile Funktionen, die den etablierten Systemen in nichts nachstehen: Conversion-optimiertes Bidding, Geo-Exclusionen und Bulk-Campaign-Tools sind nun Standard ChatGPT Ads adds conversion bidding, geo exclusions and bulk campaign tools, ChatGPT Ads Manager Budget Changes, New Features, API & Ad Formats. Angesichts der Tatsache, dass KI-Assistenten in Deutschland bereits Platz zwei der Informationssuche belegen, wird dieser Kanal für die Performance-Skalierung unumgänglich AI Assistants schon auf Platz zwei der Informationssuche.

5. Datentransparenz vs. Rekordumsätze

Trotz Googles glänzender Quartalszahlen mit Umsätzen von über 120 Milliarden US-Dollar wächst die Kritik an der mangelnden Verifizierbarkeit der Traffic-Daten Alphabet Q2 Earnings Show $5.85 Billion Negative Free Cash Flow. Google behauptet zwar, Milliarden von Klicks durch KI-Suchen zu generieren, doch für Außenstehende bleiben diese Angaben weitgehend unverifizierbar Google’s Q2: Precise Revenue Figures, Click Claims You Can’t Check. Dies wird durch technische Hürden wie den neuen Passkey-Zwang für die Google Ads API verschärft, der die Sicherheit erhöht, aber auch die Komplexität automatisierter Workflows steigert Google makes passkeys mandatory for Google Ads API users.

Was bedeutet das für Agenturen?

Agenturen müssen den Fokus von der rein technischen Kampagnenverwaltung hin zur strategischen Datenhoheit und Creative-Exzellenz verschieben KI im Social Advertising: Warum Creatives und Strategie wichtiger werden. Es gilt, Google-interne „KI-Empfehlungen“ in den Conversions kritisch zu hinterfragen und gleichzeitig neue Kanäle wie ChatGPT Ads aktiv zu besetzen Google Ads Recommended By Google AI In Conversion Summaries. Wer die „Downstream-Effekte“ von Video-Content auf die KI-Sichtbarkeit versteht, sichert sich 2026 einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.

Fazit & Handlungsempfehlungen

Die Entwicklungen im Juli 2026 verdeutlichen, dass SEA-Erfolg zunehmend von der präzisen Balance zwischen KI-gestützter Automatisierung und gezielten manuellen Eingriffen abhängt, wie die neuen Ausschlusshilfen für Performance Max zeigen [1, 2]. Gleichzeitig zwingen systemseitige Änderungen bei Target-Gebotsstrategien Werbetreibende zu einer proaktiven Budget-Hygiene, um Effizienzverluste durch automatisierte Anpassungen zu vermeiden [3]. Mit der Ausweitung von Werbemöglichkeiten auf Plattformen wie ChatGPT und funktionalen Upgrades im Google Ads Editor 2.13 stehen Marketern jedoch mächtige Werkzeuge zur Verfügung, um die Performance über klassische Suchnetzwerke hinaus zu skalieren [4, 5].

Das kannst du diese Woche umsetzen:

  1. Audit der Gebotsstrategien: Überprüfe umgehend alle Kampagnen mit Target CPA oder Target ROAS, die durch Budgetlimits eingeschränkt sind, um auf das Google-Update am 17. August vorbereitet zu sein und Kostensteigerungen zu vermeiden [3].
  2. PMax-Segmentierung verfeinern: Nutze die neu eingeführten Household Income Exclusions in deinen Performance Max Kampagnen, um die Zielgruppenansprache auf Kampagnenebene präziser zu steuern [1, 6].
  3. Tool-Upgrade durchführen: Installiere den Google Ads Editor Version 2.13, um von den neuen AI Max Features für Shopping-Kampagnen und erweiterten Textanpassungen zu profitieren [4, 5].
  4. API-Sicherheit gewährleisten: Implementiere die nun obligatorischen Passkeys für den Zugriff auf die Google Ads API, um die Authentifizierung deiner Automatisierungstools sicherzustellen [7].
  5. KI-Werbekanäle testen: Evaluiere den Einsatz von ChatGPT Ads, da neue Funktionen wie Conversion-Optimierung, Geo-Exclusions und Bulk-Management-Tools die Plattform nun auch für Performance-orientierte Kampagnen skalierbar machen [4, 5, 8].
Dieser Report wurde KI-kuratiert von OMfire. Alle Quellen sind im Text verlinkt.